Wir können nicht weiter fahren . . .

. . . weil es hier einfach zu schön ist :-)
Eigentliche wollten wir Euch heute ein Video zeigen, aber irgendwie ist unser Kabel der GoPro-Kamera verschwunden und wir bekommen nichts auf den Rechner.
Aber wir liefern das Material gerne nach 🙂

Das Wetter ist jeden Tag spitze – 10-11Std Sonne und 20-22*C.
Markus hat geangelt (und konnte sogar Fische verhaften, die Madi gegessen hat), wir haben unsere Wäsche an einem Waschsalon einer Tankstelle in Salobrena gewaschen (es gab dort sogar eine Hundedusche), die Sonnenuntergänge waren ein Traum, wir können vom Platz aus die schneebedeckten Berggipfel sehen, während wir in der Sonne liegen und wir bekamen Ziegenbesuch auf unserem Platz, obwohl die „Ziegenwiese“ doch ganz woanders in Spanien ist…
Tipp: Die Waschmaschinen waren TOP, der Trockner war viel zu heiß, selbst auf mittlerer Stellung und hat einige unserer Fleece-Decken zerstört…



Außerdem war nach Tagen wieder mal Wasser tanken angesagt, welches wir an einer hervorragenden Quelle in der Nähe entnehmen konnten.
Entsorgt haben wir ganz in der Nähe, wo eine kleine Kläranlage war, an dem ein offener Zugang lag. (Auf Wunsch gibt`s mehr Infos…)

Wir haben vor kurzem ein sehr nettes deutsches Paar kennengelernt, welches hier seit einigen Jahren lebt – im Wohnmobil.
Erst standen Sie auf einem Pachtgrundstück, jetzt haben Sie sich hier ein eigenes Grundstück gekauft.
Da die Chemie zwischen uns sofort gestimmt hat, trafen wir sie am nächsten Tag, um zusammen einen Trödelmarkt in der Nähe zu besuchen sowie anschließend ein paar „Tinto de Verano“ sowie Tapas zu nehmen.
Tinto de Verrano (gesprochen Berano) – das ist Rotwein mit Zitronenlimonade und Eis sowie Zitronenschale. Absolut lecker und bei warmem Wetter sehr erfrischend!
Andalusien-Reisende werden folgendes schon wissen: Was es hier zu jedem Wein oder auch Bier gibt, das sind Tapas.
Kleine Speisen. Ohne Extrakosten o.ä.
Oliven, Schinkenbrot, Gambas oder auch Gulasch oder Spiegelei mit Bratkartoffeln.
Wirklich Klasse dieser Brauch in Andalusien. Hier gehört es zur Kultur und in Deutschland wohl undenkbar.
Wir haben aber von mehreren Seiten gehört, dass es mit den Jahren weniger geworden ist…
Vielen lieben Dank noch mal an Ralf & Christine für die „Sightseeing-Tour“ durch Almunecar.
Wir kommen garantiert wieder zu Euch und Kiara…


Das Wetter wurde die nächsten Tage windiger, weshalb wir uns ins Wohnmobil gesetzt haben, um wieder einige Dörfer zu besuchen.
Zuerst ging es in die Berge, ins Alpujarras Gebirge, welches den Südlichen Teil der Sierra Nevada bildet – hinauf auf etwas über 1450m in das Dorf „Trevelez“.
Trevelez ist bekannt für den hervorragenden luftgetrockneten Schinken.
Da wir am „Dia de Andaluz“ in Trevelez waren (ein Feiertag in Andalusien), waren kaum Läden geöffnet. Wir konnten uns aber trotzdem mit Schinken und Ziegenkäse eindecken.


Anschließend nahmen wir eine Brotzeit in herrlichem Bergpanorama.
Dort oben war das Wetter traumhaft und der Blick in die Ferne fantastisch.


Auf dem Rückweg kamen wir am Ort „Pampaneira“ vorbei.
Dieser ist bekannt für die eigens gewebten Teppichwaren an 1000 Jahre alten Maschinen.
Wir nahmen uns gerne einen dieser Teppiche mit für unser mobiles Zu Hause 
Zudem ist der Ort wirklich sehenswert mit seinen engen Gassen und weißen Häusern.


Beide Orte sind natürlich touristisch angelegt, da der Tourismus einen Großteil der Einnahmen der Menschen ausmacht.
Aber was soll`s…

Noch weiter unten in Richtung Küste liegt der Ort „Orgiva“ – das „Hippie-Dorf“.
Hier kiffen nur die Kinder nicht (Scherz…)
In Orgiva leben viele Hippies, Aussteiger und Lebenskünstler, viele aus England, Deutschland und Nordeuropa.
Donnerstags gibt es einen relativ großen Markt dort, auf dem sich die Menschen mit Obst & Gemüse eindecken.
Ebenso bieten die ansässigen „Künstler“ Ihre handgemachten Waren an.
Wir nahmen uns: frischen Smoothie, eine vegane Chocolate-Praline, einen handgemachten Schlüsselanhänger aus Leder, Brot, Gemüse sowie eine bunte Strickjacke für Madi mit.
Überall im Ort ist die friedliche Stimmung der dort lebenden zu spüren, ob „Aussteiger-Hippies“ oder Einheimische Andalusier – alle sind sehr entspannt.
Wir konnten auch einem Hippie-Pärchen beim Flamenco tanzen mitten auf dem Markt zusehen – ihr lacht, aber dieser Flamenco war mit Musik untermalt und absolut perfekt getanzt, wofür es sogar Applaus der Einheimischen gab.
Leider haben wir verpasst ein Foto davon zu machen…

Kleiner Tipp: Kauft nicht alles beim Discounter, da es in den kleinen Bäckereien und Gemüseläden in den Orten Andalusiens frischere und preiswertere Ware gibt als bei Lidl & co.
Zudem unterstützt Ihr die Einheimischen hier und nicht die Großkonzerne.

Da das Wetter am Wochenende in der Umgebung recht unbeständig werden soll, werden wir wieder ein paar Kilometer machen.
Einen kleinen Abstecher werden wir in Torrox machen, wo einige Deutsche leben.
Anschließend entweder in die Berge oder nach Malaga weiter 🙂

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5 comments on “Wir können nicht weiter fahren . . .”

  1. Yvonne sagt:

    Sehr schöne Bilder ? Ich freue mich für Euch, dass Ihr
    So tolle Orte kennen lernt. Trotzallem vermisse ich Euch. ????

  2. Ralf Klein sagt:

    Vielen Dank für die Blumen !
    Sehen wir auch so ?

    Wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen ! Ihr seit hier herzlich Willkommen !!!
    Liebe Grüße von
    Christine, HundePrinzessin Kiara und Ralf

  3. sarah sagt:

    Hallo, richtig tolle bilder & ihr seht so glücklich aus 🙂

  4. Michaela sagt:

    Sehr schöne Fotos , freue mich auch für Euch . Sehr interessant?☺️
    Traumhafte Ausblicke . Schöne Zeit . Lg

  5. Paulerberg sagt:

    Röschen hat mir euere Bilder auf mein Handy geschickt, darauf bin ich mal wieder auf eure Seite gegangen.Wir beneiden euch sehr.Wünschen weiter „gute Fahrt“ Klaus und Karin.Wir freuen uns schon auf die nächsten Berichte.

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